„Ein echter Gamechanger“
Nach der professionellen Anleitung durch eine Fachkraft war Sandra von der transanalen Irrigation (TAI) schnell überzeugt und kann sich ein Leben ohne Peristeen® Plus gar nicht mehr vorstellen. Ergänzt durch den Peristeen® Analtampon, fühlt sie sich auch unterwegs sicher.
Vor einem guten Jahr hat Sandra in einer Rehaklinik die transanale Irrigation (TAI) mit Peristeen® Plus kennengelernt. Noch heute spricht sie von einem „echten Gamechanger“, der ihre Lebensqualität merklich verbessert hat, und sagt: „Wenn ich früher von Peristeen® gewusst hätte, wäre mir vieles erspart geblieben!“ Bei der transanalen Irrigation wird körperwarmes Wasser über einen Rektalkatheter in den Darm geleitet, was dessen natürliche Entleerungsreize stimuliert. Nach nur zwei Anleitungen durch Fachkräfte hatte die 56-Jährige das Prinzip verstanden und war überrascht, wie einfach die Anwendung ist.
Bewegungsfreiheit und Sicherheit
Höchstens eine halbe Stunde braucht Sandra, die mit Multipler Sklerose (MS) lebt, inklusive Vorbereitung für eine TAI, die sie im Schnitt alle zwei Tage durchführt. Ihr Fazit: „Vorbei sind die langen schmerzhaften Sitzungen auf dem WC.“ Ergänzend nutzt sie den Peristeen® Analtampon, wenn sie das Haus verlässt oder sich mit jemandem trifft. „Das gibt mir Bewegungsfreiheit, weil ich nicht dauernd fragen muss, wo die nächste Toilette ist.“ Außerdem fühlt sie sich sicherer, denn aufgrund ihrer MS spürt sie Darmtätigkeiten oder Stuhldrang oft nicht.
Scham überwinden
Peinlich ist ihr das alles überhaupt nicht, auch wenn es sich um ein schambehaftetes Thema handelt. „Die Herausforderung besteht darin, die eigene Scham zu überwinden“, appelliert Sandra an andere Betroffene und ermuntert sie, Inkontinenzberatung für den Darm gezielt anzusprechen – in der Klinik oder Reha, beim Haus- oder Facharzt. Man müsse sich klarmachen: „Ich bin nicht allein mit meiner Darmproblematik, wir sind viele, und wir sollten offen darüber reden.“
Dankbar für jeden Tag
Sandra spricht aus Erfahrung. Es vergingen Jahre mit unspezifischen Beschwerden, hinter denen sie im Nachhinein leichtere MS-Schübe vermutet, bis die Diagnose Multiple Sklerose gestellt wurde. Und es ist nicht ihre einzige chronische Erkrankung. Schon lange wird ihr Alltag von Fibromyalgie und dem Sjögren-Syndrom, einer chronischen Autoimmunerkrankung, beeinträchtigt. All dies belastet auch ihre Psyche. Ihre stressige Tätigkeit als Assistentin konnte die gelernte Verwaltungswirtin nach einem sehr schweren MS-Schub 2023 nicht mehr ausüben. Vorübergehend musste sie aufs geliebte Wandern verzichten, das Rad durch einen Rollator ersetzen. Nun erhält sie Erwerbsminderungsrente. Das ist aber kein Grund für die lebhafte Münsteranerin, aufzugeben. So hat sie eine Ausbildung zur Coachin und Meditationslehrerin absolviert und kommt auch körperlich langsam wieder in Bewegung. „Es geht nicht mehr so wie früher“, sagt sie, „aber ich war mit meiner Schwester auf dem Jakobsweg unterwegs und habe jetzt ein E-Bike.“ Das wollte sie eigentlich erst mit 80, aber was soll’s? „Ich bin dankbar für jeden Tag, an dem etwas gelingt.“ Und davon gibt es jetzt auch mithilfe von Peristeen® immer mehr.
Die begeisterte Radlerin Sandra ist aufs E-Bike umgestiegen. Mit dem Peristeen® Analtampon fühlt sie sich auch unterwegs sicher.
Bild: privat
Ankunft in Santiago: Sandra hat ein Teilstück des Jakobswegs geschafft.
Bild: privat
Erscheinungszeitpunkt: August 2026
Redaktion: mk Medienmanufaktur GmbH



